Will­kommen im Ermittler­büro

In unserem Ermittlerbüro erleben wir in mehreren Webisodes Lena und Torben von der Polizei NRW.

Wir stellen die beiden immer wieder vor Herausforderungen, die sie mit Kombinationsgabe, Teamgeist, lösungsorientiertem Denken, Kreativität oder Ruhe und Gelassenheit bewältigen müssen. Lena und Torben wissen dabei nie, was sie erwartet, die beiden agieren also immer spontan: Auf knifflige Fälle, anstrengende Bewerbende, komplizierte Abkürzungen, Fitness-Tests, Stromausfälle und vieles mehr. Und beweisen, dass sie nicht nur mit Know How und Professionalität beim Team 110 überzeugen, sondern sich auch als Ermittlerduo perfekt ergänzen.

Unser Ermittler­team


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  • 45 Jahre
  • Kriminalhauptkommissar, seit 2000 bei der Polizei
  • Hat sich für die Polizei entscheiden, um zu helfen
  • Mag den Teamgeist in seinem Beruf
  • Stärke: behält immer Ruhe und Überblick
  • Schwäche: kann überhaupt nicht zeichnen

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  • 32 Jahre
  • Polizeioberkommissarin, seit 2012 Polizistin
  • Liebt die Vielfalt in ihrem Beruf
  • Ehemann Tim arbeitet auch bei der Polizei NRW
  • Stärke: lösungsorientiertes Denken
  • Schwäche: kann manchmal nicht ernst bleiben

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Unsere Ermittlungs­akten …

Du kommst hier nicht rein!
Oder doch?

Sport

Bin ich zu klein für die Polizei?

Wartezeiten Bewerbungsverfahren

Komplizierte Online-Bewerbung

Vorstrafen

Mit Sehhilfe zur Polizei

Mythen bei der Polizei

Polizei in der Gesellschaft

Polizei ist ein gefährlicher Job

Fit zu sein ist eine wichtige Komponente für den Polizeivollzugsdienst. Die unregelmäßigen Arbeitszeiten aufgrund des Schichtdienstes und auch das Tragen von Ausrüstungsgegenständen, setzen eine solide Fitness für eine nachhaltige Gesundheit voraus. Deswegen muss die Sportlichkeit bereits im Bewerbungsverfahren durch ein Sportabzeichen mindestens in Bronze und einen Schwimmnachweis (Rettungsschwimmer in Bronze oder Deutsches Schwimmabzeichen in Gold) nachgewiesen werden. Im Auswahlverfahren findet kein Sporttest statt. Allerdings wartet ein EKG Belastungstest bei der polizeiärztlichen Untersuchung auf euch. Dafür sollte man vorab schon ausreichend in Form sein. Auch während des Studiums erfolgen Sportabnahmen im Bereich Ausdauer, Schwimmen und Schnelligkeit. Es ist nicht notwendig ein Spitzensportler zu sein, aber eine gesunde Sportlichkeit sollte für die Ausübung des Berufes gegeben sein. Im Internet findet man zahlreiche Tipps, um Fitness aufzubauen. Dann sind auch die Voraussetzungen und die Prüfungen kein Problem.

Es gibt die Möglichkeit, sich durch Bestehen des Mindestgrößentests für den Polizeivollzugsdienst als geeignet zu erweisen. Der Leistungstest findet im Laufe des Auswahlverfahrens statt und überprüft, ob die physischen Anforderungen für den vollumfänglichen und sachgerechten Polizeivollzugsdienst von Bewerbenden erfüllt werden können. Ist dieser erfolgreich absolviert, erhalten Bewerbende unter 1,63 Meter Körpergröße ebenfalls Zugang zum Polizeivollzugsdienst der Polizei NRW. Alle Aufgaben des Mindestgrößentests gibt es hier.

Das Bewerbungsverfahren kann einem sehr lange und zäh vorkommen. Grundsätzlich kann man sich ganzjährig bewerben. Allerdings benötigen wir zur Berücksichtigung im Rahmen der Bestenauslese Stichtage. Für das laufende Bewerbungsverfahren zur Einstellung am 01.09.2026 war der Bewerbungsbeginn der 09.10.2024. Also eine lange Zeit, wenn man zu den „frühen Vögeln“ gehört, bis man zum einen durch das Verfahren durch ist und zum anderen, bis man Bescheid bekommt, ob man dabei ist oder nicht. Da Bewerbungseingänge nach Einstellungsjahr und Eingangsdatum chronologisch abgearbeitet werden, kann es zu Wartezeiten von mehreren Monaten kommen. Zudem können Bewertungen und Prüfungen im Bereich des polizeiärztlichen Dienstes und der charakterlichen Geeignetheit zu längeren Wartezeiten führen. Wir versuchen die eingegangenen Bewerbungen so gut wie möglich im Rahmen der Vorauswahl zu bearbeiten, damit keine Einladungen zum Auswahlverfahren ohne Aussicht auf Einstellung erfolgen. Im Einzelfall lohnt sich aber immer die Rücksprache mit der Bewerbendenbetreuung. Es heißt also Geduld bewahren und sich im besten Fall mit einem unserer vielzähligen Angebote zu beschäftigen, die ein Kennenlernen des Polizeiberufs ermöglichen. Dazu gehört unserer YouTube Auftritt, unsere sozialen Medien oder der Podcast Kommissar Danger.

Warum wollen die so viel von mir wissen? Geht das nicht auch mit einer 1-Klick-Bewerbung via Handy? Wir wissen, dass die Online Bewerbung etwas Mühe kostet. Sowohl beim Eintragen der vielen Daten als auch beim Zusammensuchen und Hochladen der benötigten Dokumente. Wir sind stets bemüht dieses Verfahren zu vereinfachen und auch zu beschleunigen. So sind in der Vergangenheit bereits einige Schritte bei der Online Bewerbung weggefallen oder wurden optimiert. Damit allerdings alles mit Recht und Ordnung und vor allem fair abläuft, brauchen wir diese Angaben von euch. Schließlich handelt es sich um den Polizeivollzugsdienst mit einer späteren Verbeamtung, da müssen wir einfach bestimmte Dinge von euch im Vorfeld wissen.

Das ist definitiv eine „Barriere“. Vorstrafen und Polizei gehören einfach nicht zusammen. Da es aber hin und wieder nachvollziehbare Fälle gibt, die wir gesondert betrachten, werden alle Bewerbungen mit entsprechenden Angaben individuell geprüft und bewertet. Hier kann es zu Verzögerungen im Bewerbungsprozess kommen, dafür kommt es aber auch nicht zu pauschalen Ablehnungen im Bewerbungsverfahren.

Ja das geht. Viele Bewerbenden tragen Sehhilfen und werden trotzdem eingestellt. Dennoch gibt es natürlich Grenzwerte. Wir haben allerdings keine klassischen Dioptringrenzen, sondern bewerten die Sehstärke ohne Sehhilfen: Wer noch keine 20 Jahre alt ist benötigt eine Sehstärke von mindestens 50% und ab dem 20. Lebensjahr reicht eine Sehstärke von 30% aus. Es gibt jedoch noch andere Beeinträchtigungen der Sehfähigkeit, die eine Einstellung verhindern können (z. B. Farbsinnstörungen). Hier lohnt es sich im Einzelfall vor der Fertigung der Bewerbung mit der Bewerbendenbetreuung Kontakt aufzunehmen.

Sollte bei dir eine Laseroperation der Augen zur Behandlung der Kurz- oder Weitsichtigkeit durchgeführt worden sein, sind augenärztliche Angaben über den präoperativen Korrekturbedarf und der Operationsbericht vor Deiner polizeiärztlichen Untersuchung postalisch vorzulegen.

Sechs Monate nach der Laseroperation wird zusätzlich vor einer möglichen Einstellung bei unserem Polizeiärztlichen Dienst noch eine abschließende Untersuchung durchgeführt. Das heißt für dich: Eine Laseroperation muss spätestens bis Ende Februar des jeweiligen Einstellungsjahres durchgeführt worden sein.

Es kursieren schon viele falsche Informationen oder gar Gerüchte über die Einstellung bei der Polizei. Von „Ich habe gehört, dass der Sporttest mega hart sein soll!“ bis zu „Mit Brille brauchst du dich gar nicht erst bei der Polizei bewerben.“ Diese Gerüchte oder falschen Informationen beeinträchtigen möglicherweise die Motivation sich bei uns zu bewerben. Wir empfehlen deshalb unsere offizielle Seite zu besuchen, die Personalwerbenden vor Ort zu kontaktieren oder sich mit DMs über unseren verifizierten Account bei Instagram zu melden. Hier könnt ihr sicher sein, korrekte Aussagen zu euren Fragen zu bekommen.

Polizeiliche Maßnahmen werden regelmäßig in der Öffentlichkeit und in den Medien kommentiert. Dabei ist es möglich, dass beispielsweise Videoaufnahmen in den Sozialen Netzwerken bearbeitet oder nicht im passenden Kontext eingeordnet werden. Die Pressestellen der Behörden legen großen Wert darauf, aus erster Hand transparent und verlässlich zu informieren und zu erklären. Dennoch kommt es immer wieder zu Meinungen und Diskursen, die unser Image als Arbeitgeber beeinflussen können. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, sich im Vorfeld der Berufswahl auch damit auseinanderzusetzen – denn polizeiliches Handeln ist oft komplexer als Schlagzeilen es vermuten lassen. Für uns ist klar: Wir handeln nach Recht und Gesetz für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.

Den Polizeiberuf mit anderen Berufen zu vergleichen, ist gar nicht so einfach, vielleicht sogar gar nicht möglich. Der Polizeiberuf ist schon eine besondere Tätigkeit, die einiges an persönlichen Einstellungen und Wertevorstellungen zum Beruf verlangt. Man wird Gewalt erfahren und auch Gewalt ausüben. Das bringt das Jobprofil mit sich. Im Rahmen des dreijährigen Studiums wird man auf solche Situationen vorbereitet. Insbesondere die Kommunikation, unsere stärkste Waffe, bekommt einen Schwerpunkt im dualen Studium auferlegt. Durch Teamarbeit, Kommunikation und einem professionellen Vorgehen können die meisten Lagen so gelöst werden.

Ja, der Polizeiberuf bringt ein gewisses Gefahrenpotential mit sich, wird aber aufgrund des intensiven Trainings und der regelmäßigen Fortbildung, der Einsatzmittel und der Eigensicherungsmaßnahmen auf ein niedriges Level minimiert. Dennoch sollte jedem Bewerbenden dieses Gefahrenpotential bewusst sein. Auch die Gefahren für die mentale Gesundheit sollten mitgedacht werden. Es wird Einsätze geben, die einen nachhaltig beschäftigen. Deshalb hat die Polizei NRW verschiedene Maßnahmen und Ansprechfunktionen etabliert, die Vorbereitung, Betreuung und Nachsorge gewährleisten.

So gibt es Angebote zur Psychosozialen Unterstützung durch Psychologinnen und Psychologen, genauso wie Soziale Ansprechpartner, Polizeiseelsorge und die Möglichkeit der Beratung in Konfliktsituationen.

Ein breit aufgestelltes Netzwerk von Helfenden widmet sich dabei im Bedarfsfall unserer psychischen Gesundheit.