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Mit Recht im Einsatz

Wir suchen Führungskräfte aus den Bereichen Jura und Verwaltung.

Richtig mitbestimmen: Als Führungskraft des Polizeivollzugsdienstes nehmen Sie maßgeblichen Einfluss auf die Ausrichtung und Gestaltung der von Ihnen geleiteten Bereiche. Dafür bieten wir:

  • Einen verantwortungsvollen, abwechslungsreichen und interessanten Arbeitsplatz.
  • Gute Karrieremöglichkeiten und Fortbildungschancen.
  • Die Möglichkeit, polizeiliche Strategien und Konzepte mitzugestalten.

Jetzt bewerben für eine Einstellung zum 1. April 2027.

Höherer Polizeivollzugsdienst

Ihr Profil:
Diese Qualifikation brauchen Sie.

Nicht jeder ist für den Polizeiberuf geeignet: Einige Eigenschaften können Sie sich aneignen, andere nicht. Sehen Sie selbst:

Alter: Sie haben zum Einstellungstermin das 40. Lebensjahr nicht vollendet (Ausnahmen gemäß § 14 (5) LBG NRW möglich).

Staatsangehörigkeit: Sie haben die deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines anderen Mitgliedstaates der EU.

Soft-Skills: Sie besitzen ausgeprägte soziale Kompetenzen, überzeugende kommunikative Fähigkeiten, Stressstabilität, Flexibilität und hohe Eigenmotivation. Außerdem treten Sie für die freiheitlich demokratische Grundordnung ein.

Landesbeamtengesetz: Sie erfüllen die nach dem Landesbeamtengesetz NRW und anderen beamtenrechtlichen Vorschriften erforderlichen Voraussetzungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis.

Studium: Sie haben die zweite juristische Staatsprüfung oder die zweite Prüfung (Staatsprüfung) für ein Amt der Laufbahngruppe II, Ämtergruppe des zweiten Einstiegsamtes des allgemeinen Verwaltungsdienstes erfolgreich abgeschlossen.

Sprachkenntnisse: Englischkenntnisse auf B1-Niveau oder über 6 Jahre Englischunterricht ab Sekundarstufe I.

Fahrerlaubnis: Sie besitzen die Fahrerlaubnis Klasse B für Fahrzeuge mit Schaltgetriebe oder die Fahrerlaubnis der Klasse B mit Schlüsselzahl 197.

Sportlichkeit: Deutsches Sportabzeichen (bei Beginn des Bewerbungszeitraumes nicht älter als zwölf Monate)

Mit Recht im Einsatz

Ihr Weg ins Team 110

Das Verwaltungspraktikum

Geht auch bei uns! Die praktische Studienzeit können Sie bei einer mit Verwaltungsaufgaben betrauten Behörde wie die Polizei NRW absolvieren. Während des meist sechswöchigen Praktikums lernen Sie die unterschiedlichen polizeilichen Direktionen kennen.

Das Referendariat

Geht auch bei uns! Bei der Polizei NRW können Studierende der Rechtswissenschaften das Referendariat in der Wahlstation und/oder der Verwaltungsstation absolvieren.

Der Direkteinstieg

Mit dem zweiten Staatsexamen können Sie sich für den Direkteinstieg in den höheren Dienst bewerben. Dieser besteht aus einer zweieinhalbjährigen Einführungsphase, in der Sie auf Ihre Aufgaben und Tätigkeiten als Führungsperson bei der Polizei NRW vorbereitet werden.

TEAM 110 – Die Serie

Berichte aus erster Hand

Polizeirätin Vera probiert Arbeitskleidung an und steht vor einem Spiegel.
Polizeirätin Vera in blauem Hemd und mit Warnweste, lächelnd.
Eine Polizistin mit blonden Haaren und ein Polizist stehen vor einer offenen Eingangstür eines Hauses und schauen hinein.
Polizeirätin probiert im Kleidungslager der Polizei NRW ihre Uniform an.

In unserer Serie gibt Vera Einblicke in ihre Einführungsphase für den Direkteinstieg in den höheren Dienst

Echte Teamplayer, echte Eindrücke: Monatelang haben wir Kolleginnen und Kollegen – und diese, die es werden wollen – bei ihrem Berufsalltag im TEAM 110 begleitet. Vera hat bereits ein abgeschlossenes Jurastudium und zwölf Jahre Berufserfahrung bei der Staatsanwaltschaft und wagte im Alter von 40 Jahren noch einmal einen neuen Karriereweg einzuschlagen.

In TEAM 110 – die Serie gibt Ihnen Vera einen exklusiven Blick über die Schulter der Polizei NRW.

Ihre Möglichkeiten vor dem zweiten Staatsexamen

Das Verwaltungspraktikum

Im Rahmen Ihres Studiums muss eine so genannte praktische Studienzeit absolviert werden. In dieser Zeit werden Ihnen Einblicke in die Praxis vermittelt und – soweit möglich – Gelegenheit zur praktischen Mitarbeit gegeben.

Es gibt zwei Pflichtteile, die entweder bei der Rechtspflege oder einem Unternehmen der freien Wirtschaft absolviert werden können, sowie standardmäßig sechs Wochen Praxiszeit bei einer mit Verwaltungsaufgaben betrauten Behörde wie der Polizei NRW.

Während des meist sechswöchigen Praktikums bei der Polizei NRW lernen Sie verschiedene Arbeitsbereiche kennen. So können Sie beispielsweise zwei Wochen in der Direktion Verkehr, zwei Wochen in der Direktion Gefahrenabwehr und zwei Wochen in der Einsatzbewältigung eingesetzt werden. Der genaue Einsatz kann natürlich je nach Polizeibehörde und Verfügbarkeiten unterschiedlich ausfallen.

Klingt interessant?

Dann senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Semesterbescheinigung, Bewerbungsanschreiben) mit dem genauen möglichen Zeitraum und Ihrem Wunschstandort als PDF zu.

Das Referendariat

Bei der Polizei NRW können Studierende der Rechtswissenschaften das Referendariat in der Wahlstation und/oder der Verwaltungsstation absolvieren.

Sie werden voraussichtlich in der Direktion Zentrale Aufgaben eingesetzt, wo Sie beispielsweise mit Fragen zum Beamten-, Polizei-, Schadens-, Versammlungs-, Haftungs-, Zivil- oder Waffenrechts beauftragt werden können. Auch die Bearbeitung von Vorgängen und die Erstellung von Entscheidungsvorschlägen kann zu Ihren Aufgaben gehören. Sie können an alltäglichen Terminen und Gesprächen teilnehmen, so zum Beispiel an Sitzungen mit der Polizeipräsidentin oder dem Polizeipräsidenten.

Wir legen Wert darauf, dass Sie die gesamte Bandbreite polizeilicher Arbeit kennenlernen. Je nach Kapazität haben Sie auch Gelegenheit am Wochenende einen Nachtdienst mit der Streife oder ein Schießtraining zu erleben.

Klingt interessant?

Dann senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Semesterbescheinigung, Bewerbungsanschreiben) mit dem genauen möglichen Zeitraum und Ihrem Wunschstandort als PDF zu.

Ihre Möglichkeiten mit dem zweiten Staatsexamen

Der Direkteinstieg

In einem zweieinhalbjährigen prüfungsfreien Traineeship lernen Sie bei voller Bezahlung verschiedene Arbeitsbereiche der Polizei NRW kennen, um auf Ihre Aufgaben und Tätigkeiten vorbereitet zu werden.
Zunächst werden Ihnen im Rahmen eines Einführungsseminars Grundkenntnisse der polizeilichen Arbeit vermittelt. So erlangen Sie in dieser Zeit beispielsweise die notwendigen Berechtigungen zum Führen von Dienstkraftfahrzeugen sowie der Dienstwaffe, Erlernen Methoden der polizeilichen Eigensicherung gemäß Leitfaden und erhalten einen Einblick in die strategische Organisation der Polizei NRW. Anschließend steht eine sechsmonatige Praxisphase in einer Kreispolizeibehörde an: Hier werden Ihnen Sachbearbeitungskenntnisse in den Kernbereichen polizeilicher Arbeit vermittelt, d.h. Sie lernen beispielsweise die tägliche Polizeiarbeit des Wach- und Wechseldienstes und/oder der Kriminalpolizei kennen. Auf die Praxisphase in der Kreispolizeibehörde folgt eine Führungshospitation, bei der sie den beruflichen Alltag einer polizeilichen Führungskraft kennenlernen, sowie eine viermonatige Praxisphase im Ministerium des Inneren des Landes Nordrhein-Westfalens. Der letzte Bereich des Traineeships ist die Teilnahme an einem Studienkurs der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster. Dieser umfasst die zentralen Anteile des Masterstudiengangs „Öffentliche Verwaltung – Polizeimanagement“. Leistungsprüfungen müssen nicht absolviert werden.
Kurz vor Abschluss des Traineeships, das auch Einführungsphase genannt wird, wird Ihnen Ihre Erstfunktion und der damit verbundene Dienstort mitgeteilt.

Ihre Funktion

Sie bewerben als polizeiliche Führungskraft bei der Polizei NRW und bekleiden Ihre erste Funktion nach Absolvieren einer zweieinhalbjährigen prüfungsfreien Einführungsphase.
Ihre konkrete Erstfunktion sowie der damit zusammenhängende Dienstort werden Ihnen kurz vor Abschluss des Traineeships mitgeteilt. In diese Entscheidung werden Sie im Rahmen von persönlichen Gesprächen eingebunden.
Im Laufe Ihrer Karriere bei der Polizei NRW haben Sie die Option Ihre Funktion, d.h. in der Regel alle 3 bis 5 Jahre, zu wechseln, so dass in verschiedenen polizeilichen Bereichen tätig sein können. Sie üben bei der Polizei NRW keine klassischen juristischen Tätigkeiten aus, sondern sind Führungskraft in Uniform mit Personalverantwortung und haben die Möglichkeit zur Mitwirkung bei der Gestaltung und Entwicklung polizeilicher Strategien und Konzepte.
Mögliche Erstverwendungen in der Vergangenheit waren beispielsweise: Leiterin einer Kriminalinspektion, Leiterin einer Führungsstelle, Leiterin von Teildezernaten in den Landesoberbehörden oder Direktionen in den Kreispolizeibehörden. Auch eine Funktion im Innenministerium ist eine typische Erstverwendung.

Ihre Vorteile

Work-Life Balance: Wir wissen, dass wir nur mit motivierten, qualifizierten, eigenverantwortlich handelnden und zufriedenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die an uns gerichteten Erwartungen erfüllen können. Weil das so ist, hat Mitarbeiterorientierung einen hohen Stellenwert. Sie ist eine wesentliche Aufgabe unserer Führungskräfte. Dazu gehört auch, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie auf der Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen zu unterstützen.

Faire Bezahlung: Nach erfolgreich absolviertem Auswahlverfahren eine Einstellung als Polizeirätin oder Polizeirat auf Probe mit einer Besoldung nach A 13 LBesO (das Grundgehalt beträgt 5.051 € brutto in Abhängigkeit der persönlichen Lebensumstände und des Lebensalters auch höher/ Krankheitskosten sind über die Freie Heilfürsorge abgedeckt*)


*Der Anspruch auf freie Heilfürsorge verpflichtet gleichzeitig dazu, eine Pflegeversicherung abzuschließen. Der Abschluss einer Anwartschaft ist angebracht – die Überprüfung der Kosten im Vorfeld ist zu empfehlen. 

Direkteinstieg ins TEAM 110

Interesse geweckt?

Das Bewerbungs- und Auswahlverfahren erfolgt grundsätzlich durch das Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW (LAFP NRW). Einstellungen erfolgen zum 1. April des jeweiligen Einstellungsjahres. Das Bewerbungs- und Auswahlverfahren beginnt in der Regel im Sommer des jeweiligen Vorjahres. Es besteht aus insgesamt drei Verfahrensteilen, deren Ergebnisse jeweils Ausschlusscharakter haben.

Die abschließende Einstellungsentscheidung trifft das Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen NRW (IM NRW).

Frauen werden im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen bevorzugt berücksichtigt.

Die Bewerbung

Bitte füllen Sie die Formulare, die Ihnen weiter unten zum downloaden zur Verfügung stehen, vollständig aus und unterschreiben Sie diese. Übersenden Sie die Formulare mit den folgenden Unterlagen auf dem Postweg an die unten genannten Anschrift:

  • Lebenslauf mit Passbild
  • Geburts-/Abstammungsurkunde (in Kopie)
  • Abiturzeugnis
  • Zeugnisse der ersten und zweiten juristischen Staatsprüfungen oder Hochschulabschlusszeugnisse und Zeugnis der Staatsprüfung für den höheren allgemeinen Verwaltungsdienst
  • Fahrererlaubnis (in Kopie)

Anschrift:
LAFP NRW
Teildezernat
53.4 Auswahl 2.2
Weseler Straße 264
48151 Münster

Bitte senden Sie keine Originalurkunden ein. Bitte übersenden Sie die Bewerbungsunterlagen nicht in Ordnern, Heftern oder Plastikhüllen.

Das Auswahlverfahren – Tag 1

Der Einstellung geht ein Auswahlverfahren voraus. Der erste Verfahrenstag findet voraussichtlich in der 29. Kalenderwoche statt und gestaltet sich wie folgt:

Durchführung der PC-Tests:

  • Kognitiver Leistungstest (Aufgabentypen zum figuralen, verbalen und numerischen logisch-analytischen Denken)
  • Arbeitsplatzsimulation
  • Persönlichkeitsstrukturtest (Selbstbeschreibung)
  • Test Führung und Werte

Durchführung der polizeiärztlichen Untersuchung.

Ort des ersten Verfahrenstags ist das LAFP NRW, Bildungszentrum Münster (Weseler Str. 264, 48151 Münster).

Das Auswahlverfahren – Tag 2

Der zweite Verfahrenstag besteht aus einem Assessment Center. Er findet voraussichtlich in der 40. Kalenderwoche statt.

Folgende Leistungsstationen müssen Sie absolvieren:

  • Gruppenübung
  • Rollenspiel
  • Kurzvortrag
  • Interview

Ort des zweiten Verfahrenstags ist das LAFP NRW, Bildungszentrum Münster (Weseler Str. 264, 48151 Münster).

Das Auswahlverfahren – Tag 3

Der dritte Verfahrenstag findet voraussichtlich in der 49. Kalenderwoche statt und gestaltet sich wie folgt: Einzelinterview vor einer Auswahlkommission des Ministeriums des Innern in Düsseldorf oder Neuss.

Noch mehr Einblicke

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Noch Fragen?

Sie haben Interesse am Polizeiberuf? Hier noch eine einige wichtige Antworten auf Fragen, die wir häufig gestellt bekommen.

Gibt es eine Bewerbungsfrist?

Für das Verwaltungspraktikum und das Referendariat gibt es keine Bewerbungsfrist.

Senden Sie und ihre genauen Verfügbarkeiten und Wunschstandorte zusammen mit den geforderten Bewerbungsunterlagen und wir prüfen unsere Kapazitäten.

Für den Direkteinstieg in den höheren Dienst können Sie sich grundsätzlich das ganze Jahr über bei der Polizei NRW bewerben. Einstellungen erfolgen zum 1. April des jeweiligen Einstellungsjahres. Stichtag für das Einreichen der Bewerbungsunterlagen ist der 29. Mai des Vorjahres.

Wenn Sie also im April 2027 beginnen möchten, müssen Sie sich bis zum 29. Mai 2026 bei uns bewerben.

Kann ich mich auch online bewerben?

Nein. Zur Zeit ist ausschließlichen eine postalische Bewerbung für den Direkteinstieg möglich.

Für das Verwaltungspraktikum und das Referendariat steht Ihnen die digitale Bewerbung via Mail zur Verfügung.

Ihre Frage: Was möchten Sie wissen?

Zwecks Kontaktaufnahme und für Rückfragen stehen Ihnen unsere Mitarbeitenden im Teildezernat 53.4 zur Verfügung.

Wir helfen Ihnen gerne telefonisch (02592/68 5347) oder via Mail weiter!

Mit Recht im Einsatz